Dankbarkeit

Das Leben hat mich durch viele Situationen gelehrt, dankbar zu sein, für alles, was man hat und was man kann. Sein dies Dinge, Fähigkeiten oder Personen, die einem im Leben stehen, für das Leben und den Moment. Das ging bis hin zu scheinbar kleineren Gegebenheiten wie das liebevolle Verhalten eines Menschen, das Wetter, das Singen eines Vogels usw. Letztlich lernte ich sogar nicht nur dankbar zu sein für all das Positive, sondern auch alle anderen Gegebenheiten und alles, was kommen wird. Ich weiß, dass auch das mich weiterbringt.

Wenn ich dankbar bin, für das, was jetzt ist, empfinde ich Zufriedenheit und dass ich angekommen bin. Wünsche verflüchtigten sich. Alles (und jeder), was zu mir kommt, ist eine Bereicherung und ein „Mehr“ von dem, was bisher in meinem Leben war.

Durch Dankbarkeit und dem Annehmen meines Selbst, begann ich alles-was-ist und jeden liebevoll zu betrachten. Ich erkannte, dass wir alle untrennbar verbunden sind. Wir sind das eine Bewusstsein, das Sein.

Es gelang mir meine zum Teil verloren gegangene Empathie zu stärken und andere dadurch wieder ehrlich liebevoll zu behandeln. Ich konnte wieder mitfühlen (aber tue nicht mehr mitleiden), wo zeitweise Gleichgültigkeit war (ich war vorher emotional abgeschottet, um mich vor Schmerz und Leiden der anderen zu schützen).


Dankbarkeit heilt dich am schnellsten

Widersetzt du dich, bleibt es bestehen. Bist du dankbar, dient es dir als das, wofür es gedacht war. Loslassen ist oft so schwer, aber es wäre viel leichter, wenn man es einfach macht. Man blockiert sich sonst nur selbst in seinem Vorankommen. Die Gedanken kreisen immer um das Problem und oft ist keine Lösung zu finden. Man fühlt sich nur immer schlechter. Wenn es nun nicht zu ändern ist und du es dann annimmst, es so sein lässt, fühlst du dich leichter. Kannst du dann noch erkennen, wohin es dich bringt oder gebracht hat und kannst du dankbar sein, fühlst du, dass du heilst. Die negativen Gefühle und Gedanken finden ein Ende.

Wenn es dir nicht so gut geht,  dann versuche dich daran zu erinnern, wofür du alles dankbar sein kannst. Dann geht es dir schon nach kurzer Zeit wieder besser.


Dinge in dein Leben ziehen

Spirituell betrachtet ist alles im Hier und Jetzt, bis in alle Ewigkeit. Dort findest du jede erdenkliche Information und Möglichkeit. Es befindet sich in dem einen Bewusstsein, das wir alle sind. Du kannst jederzeit darauf zugreifen.
Um Dinge in dein Leben zu ziehen, ist es meiner Erfahrung nach sinnvoll, keine Bitte zu äußern, da du dadurch Mangel ausdrückst, der sich wiederum in deiner Realität zeigt und du nicht bekommst, wofür du bittest. Dankbarkeit hingegen drückt aus, dass du das, was du brauchst, bereits hast. Grundlage ist jedoch das Wissen, dass es bereits da ist. Glaubst du, dass es nicht da ist oder dass du es nicht wert bist, wirst du genau das erfahren.


Ein Weg dankbarer zu sein

Wenn ich unterwegs bin, mache ich immer mal eine kleine Meditation in der Form, dass ich mir z.B. sage:

Ich bin dankbar für …meine Gesundheit.

Ich bin dankbar für…meine Arbeit.

Ich bin dankbar für…meine Freunde.

Dabei komme ich so weit, dass ich mich auch für „kleine“ Dinge bedanke, bzw. was, was viele als selbstverständlich betrachten, z. B. die Vogelstimmen, das Wetter oder dass jemand freundlich zu mir war. Es ist unglaublich, wie schnell man plötzlich zufriedender wird. Und wenn es einem nicht so gut geht, hebt das gleich die Stimmung, denn man wird sich bewusst, dass es noch schlimmer sein könnte oder dass das, worüber man bekümmert ist, nur eine Mücke ist.